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Anasayfa arrow Türkische Küsten
Tuesday, 09 February 2010
 
 
Reiseziele: Türkische Küsten Yazdır E-posta

ImageDie Türkei ist nicht nur mit einer einzigartigen, vielfältigen Natur gesegnet, sie zeichnet sich auch durch eine weitere geografische Besonderheit aus: Gleich von drei Seiten ist sie vom Meer umringt. So können sonnenhungrige Strandurlauber unter einer Vielzahl unterschiedlicher Küstenregionen wählen. Die rund 4.500 km lange Mittelmeerküste verläuft vom Westen, entlang der Ägäis, zur türkischen Riviera im Süden. Im Norden grenzt die Türkei an das Schwarze Meer. Kleine Fischerorte und belebte Städte sowie Hotels und Unterkünfte aller Kategorien entlang der Küsten laden dazu ein, einen entspannten Urlaub in freundlicher Atmosphäre zu verbringen.

Mittelmeer Lage  ImageZwischen der Südseite der prachtvollen Taurusberge und dem Mittelmeer erstrecken sich in selten schöner Landschaft feine Sandstrände und geheimnisvolle Buchten, antike Ruinenstätte und attraktive Ferienzentren. Sonnenanbeter, Badenixen, Windsurfer, Wasserschiläufer, Segler, Kanuten, Bergsteiger, Mountainbiker, Höhlenforscher, Golfer, Freunde des Reitsports, der Jagd, des Wanderns und Kulturinteressierte finden hier ihr Urlaubsparadies.  Geschichte und Mythologie  Geschichte und Mythologie sind in der Mittelmeer-Region eng ineinander verwoben. Alte Sagen sind auch heute noch in aller Munde, so zum Beispiel die der feuerspeienden Chimäre. Am Südhang des Berges Olympos habe der lydische Sagenheld Bellerophon Chimäre den Kopf abschlagen wollen. Da es ihm nicht gelang, speie sie noch heute wie eh und je ihr Feuer. Oder die Legende von der schönen Daphne, die sich in der Nähe von Antakya zugetragen haben soll. Apollo habe sich in die Schöne verliebt, aber Daphne habe seine Liebe nicht erwidert. Als Apollo ihr hinterherlief, habe sie sich in einen Lorbeerbaum verwandelt. Der heilige Paulus ist, wie die Bibel berichtet, in Tarsus geboren. Der heilige Nikolaus kam in Patara auf die Welt und hat im heutigen Kale gelebt.  Tour  Begleiten Sie uns auf eine Reise entlang der Mittelmeerküste, die in Antalya beginnt und gen Osten bis Marasch in der Provinz Kahramanmaras geht.  Antalya ist eine der bedeutendsten Städte und das größte Fremdenverkehrszentrum der Türkei. Palmengesäumte Straßen, gepflegte Parkanlagen, ein reiches Übernachtungsangebot, zahlreiche Restaurants und nächtliche Vergnügungsstätten aller Art sowie ein außergewöhnlich schöner Yachthafen prägen das Bild der Stadt. Östlich von Antalya ergießt sich der Düden-Wasserfall über steile Felshänge ins Meer und im Westen liegt, umgeben von Kiefernwäldern und Bergen, das berühmte Ferienzentrum Kemer mit seinen wunderbaren Sandstränden.  Die sehenswerte Provinz- und Hafenstadt Alanya liegt inmitten von Apfelsinen-, Zitronen und Bananenplantagen am Südhang des Taurusgebirges. Sie war im 13. Jh. das Winterquartier des Seldschukensultans Alaaddin Keykubat. Aus dieser Zeit stammt auch die modernste Werftanlage der damaligen Zeit sowie die gut erhaltene Burganlage, für die die von schönen Stränden umgebene Stadt berühmt ist.  Die Küstenstraße von Anamur nach Silifke ist mit ihren zahllosen Serpentinen von unbeschreiblichem Reiz. Die durch einen Erdeinbruch entstandenen Höhlen bei Narlikuyu werden “Cennet ve Cehennem" (Paradies und Hölle) genannt. In der weiträumigen Paradieshöhle befinden sich die Überreste einer kleinen Kirche. Gegenüber der auf dem Festland gelegenen mittelalterlichen Burg Korykos erhebt sich Kizkalesi‘, das mit dem Festland verbundene Mädchenschloss.  Zwei an der nach Mersin führenden Straße liegende Überraschungen sind die römischen Städte Kanlidivane und Viransehir. Mersin mit seinen breiten Uferpromenaden und großen Parkanlagen, mit seinem Handelshafen und seiner Freihandelszone ist eine der modernsten Städte im türkischen Mittelmeerraum.  Östlich von Tarsus erstreckt sich die riesige, fruchtbare Cukurova-Ebene, in der überwiegend Baumwolle angebaut wird. Inmitten der Cukurova liegt die reiche Stadt Adana mit ihrer großen und vielfältigen Textilindustrie. Östlich davon besiegte einst Alexander der Große den persischen König Darios. Zum Gedenken an diesen Sieg und um seinen Namen zu verewigen, gründete Alexander die Stadt Iskenderun (Alexandrette).  Südöstlich von Iskenderun führt die Straße über den Belen-Pass weiter nach Antakya. Antakya ist von religiöser Bedeutung, weil der heilige Petrus hier die erste christliche Gemeinde gegründet hat. Erste Andachten wurden in einer Höhle außerhalb der Stadt gehalten. Diese Höhle ist heute ein Wallfahrtsort. Antakya ist außerdem im Besitz eines großartigen Mosaikenmuseums mit zum Teil weltweit einmaligen Exponaten.  Die Provinz Kahramanmaras mit ihrer gleichnamigen Hauptstadt wäre in der Mittelmeerregion noch 'zu entdecken'! Das ehemalige Marasch ist weitbekannt für sein zähkremiges Speiseeis aus Ziegen- oder Wasserbüffelmilch, für seinen roten Pfeffer und seine roten Pfefferschoten, die der regionalen Küche ihre ureigene Würze verleihen. Die wunderbaren Kupferarbeiten von Kahramanmaras waren einst im ganzen osmanischen Reich verbreitet. Die alte Kunst der Kupferverarbeitung wird heute noch gepflegt.  Antike Stätten   Die Küste am Mittelmeer ist ebenso wie die an der Ägäis voller antiker Stätten. Im Westen von Antalya sind die Ruinen der lykischen Städte Arikanda und Termessos hoch in den Bergen inmitten einer zauberhaften Bergwelt gelegen. In Küstennähe findet man in den Orten Olympos, Kale, Kekova und Kas Überreste alter Kulturen. Die berühmten antiken Städte Perge, Side und Aspendos liegen in “Pamphylien”, wie die Küstenebene östlich von Antalya in alten Zeiten genannt wurde.  Provinzen und Städte  Die Mittelmeerregion ist in acht Provinzen aufgeteilt: Adana, Antalya, Burdur, Isparta, Hatay, Icel, Kahramanmaras und Osmaniye.  Klima  Die Mittelmeerregion ist von der Sonne verwöhnt: 300 Sonnentage im Jahr machen sie zu einem Ganzjahresziel. Während der Monate März und April können Sie morgens in den Taurusbergen schifahren und mittags am Strand baden. 

Ägäis    Man sagt, die südöstliche Küste der Türkei habe “den schönsten Himmel” und “das angenehmste Klima der Welt”. Kleine Buchten und Dörfer, Halbinseln und Inselchen, Steilküsten und goldfarbene Strände wechseln einander ab. Hier zeigt sich Anatolien von seiner schönsten Seite.  Klima  In der Ägäis herrscht ein typisch mediterranes Klima mit milden Wintern und heißen, trockenen Sommern. Beständige, oft böig auffrischende sommerliche Nordwinde über der Ägäis sorgen für angenehme Erfrischung. Das Meer hat selbst im Oktober noch eine durchschnittliche Wassertemperatur von 20 °C.  Geschichte und Mythologie   Das durch Homer unsterblich gewordene Troja war einst Hauptstadt eines großen Reiches. Pergamon glänzte als kulturelle, wissenschaftliche und künstlerische Hochburg. In diesem von mythologischen Legenden durchrankten Gebiet trifft man überall auf Reste antiker Tempel, Agoren und Theater.  Provinzen und Städte  Die Ägäisregion ist in die Provinzen Afyon, Aydin, Denizli, Izmir, Kütahya, Manisa, Mugla und Usak eingeteilt. Zu den beliebtesten Urlaubs- und Ferienzielen an der türkischen Ägäisküste zählen Bodrum, Marmaris, Datca, Köycegiz und Fethiye.  Sehenswürdigkeiten   Die “Olivenriviera" an der Bucht von Edremit ist eine Augenweide. An der in südlicher Richtung verlaufenden Küste durchquert man zahlreiche sympathische Ferienorte wie Dikili und Candarli, um schließlich Foca zu erreichen. Heldenhafte türkische Seefahrer verhalfen diesem Ort zu Ruhm.  Izmir an der gleichnamigen Bucht ist eine lebendige, moderne Stadt und ein bedeutendes Handelszentrum. Bummeln in den von quirligem Leben erfüllten Einkaufszentren ist ein echtes Vergnügen! Das Meer westlich von Izmir leuchtet in den schönsten Farben.  Weiter südlich liegt Priene mit seiner geometrischen Stadtplanung, welche der berühmte Baumeister Hippodamus von Milet gestaltete. Didyma (Didem), heute ein lebendiger Fremdenverkehrsort, war bereits in der Antike besiedelt und berühmt für seinen prachtvollen, Apollo geweihten Tempel.  Geyre, das alte Aphrodisias, liegt an der Autostraße Izmir-Antalya und war ein bedeutendes Kultur- und Kunstzentrum mit einer bekannten Bildhauerschule. An derselben Straße liegt Pamukkale mit seinen strahlenden, schneeweißen Sinterterrassen, die durch seit Jahrtausenden von den Höhen herabrieselnde, stark kalkhaltige Thermalquellen entstanden sind und ein welteinmaliges Naturschauspiel darstellen. Hinter diesen Terrassen liegen die Ruinen von Hierapolis.  Bodrum, das alte Halikarnassos, ist die Heimat des Herodot und der Platz, an dem man heute die Überreste des Grabmals von König Mausolos bewundern kann. Dieses Mausoleum zählt zu den Sieben Weltwundern.  Zu den berühmtesten Städten gehört Ephesos (Efes) bei Selcuk, unter den Römern eine der größten Städte der Antike. Ephesos umschließt alle Reichtümer der ionischen Kultur und beeinflusste in hohem Maße das damalige Gedankengut. Der Artemis-Tempel, eins der Sieben Weltwunder jener Zeit, weitere großartige Tempel, Statuen, Theater, Basare, Bibliotheken symbolisieren den einstigen Ruhm und Reichtum von Ephesos.  Marmaris ist von dicht bewaldeten Höhen umgeben. Das Meer hier ist sehr sauber, der große Yachthafen genügt allen Ansprüchen. Das einst kleine Fischerdorf hat sich zu einem beliebten Ferienzentrum für jeden Geschmack entwickelt. Westlich von Marmaris ragt die Halbinsel Datca mit dem gleichnamigen Ferienort ins Meer. Östlich liegt die herrliche Landschaft von Köycegiz mit seinen lykischen Felsengräbern und der traumhaft schönen Lagune “Ölü Deniz”.  Freizeit und Sport   An den leicht zu erreichenden, schönen Stränden der Ägäis kann man entspannen oder Wassersport treiben. Yachtfreunde finden in vielen Häfen ideale Bedingungen.  Viele Thermalbäder, die schon in Homers Sagen Erwähnung finden, werden seit der Antike als Heilbäder benutzt.  Anreise   Größer Flughafen der Region ist Izmir. 

 

 

Schwarzmeer-Küste   

Lage  

ImageDie Schwarzmeer-Küste im Norden der Türkei reicht von der türkisch-bulgarischen Grenze bis zur türksich-georgischen Grenze im Osten. Malerische Fischerdörfer, einsame Buchten und kilometerlange Strände, die zum Schwimmen und Sonnenbaden einladen, reihen sich aneinander. Dichte Nadel- und Laubwälder bedecken das zumeist parallel zur Küste verlaufende Pontische Küstengebirge. In feuchtem Klima und auf fruchtbarem Boden werden Agrarprodukte angebaut, darunter Tee, Tabak, Haselnüsse, Mais und Getreide.  Geschichte und Mythologie  Sinop, die Provinz mit der gleichnamigen Hauptstadt, erhielt ihren Namen von der Amazonenkönigin Sinope. Laut Mythologie haben die kriegerischen Damen in diesem Gebiet gelebt. Sinop ist auch der Geburtsort des Philosophen Diogenes.  Tour  Die Küstenstraße, die sich von Akcakoca bis Hopa schlängelt, ist eine Traumstraße und ideal für eine Reise durch die liebenswerte “grüne” Schwarzmeer-Region. Von Akcakoca führt sie zunächst ins Landesinnere nach Safranbolu und Devrek, bekannt für traditionelle türkische Architektur und kunstvoll geschnitzte Spazierstöcke. Zurück an der Küste, durchquert man bekannte Ferienorte wie Inkum, Amasra und Cakras. Sinop, mit seinen geschützten Buchten, ist einer der bezauberndsten Badeorte am Schwarzen Meer.  Die Küste zwischen Samsun, der größten Hafenstadt an der türkischen Schwarzmeerküste, und Trabzon zeichnet sich durch riesige Haselnussplantagen aus. Östlich von Samsun liegen die für ihre herrlichen Strände und Naturschönheiten bekannten Ferienzentren Ünye und Fatsa und das liebenswerte, in sattes Grün gebettete Städtchen Ordu. Eine steile, felsige Landzunge wird von der Giresun-Burg gekrönt. Der Blick von ihr auf die sich westlich und östlich der Stadt Giresun erstreckenden Strände ist einmalig.  Trabzons bedeutendstes Bauwerk ist die Hagia Sophia (das heutige Ayasofya-Museum). Der Blick auf die Stadt aus der Vogelperspektive vom Boztepe-Park und dem Atatürk-Haus aus ist atemberaubend. Weltbekannt ist das südöstlich von Trabzon liegende Sumela-Kloster, erbaut im 14. Jh. unter König Alexius III. Wie ein Adlerhorst klebt es in 250 m Höhe an einer steilen Felswand.  Die Gegend bei Rize ist die niederschlagreichste der ganzen Türkei. Sämtliche Grüntöne erfreuen hier das Auge. Der Blick auf das Herz des türkischen Teeanbaus vom Ziraat-Park aus ist paradiesisch.  Der letzte türkische Schwarzmeerhafen vor der Grenze ist Hopa. Südlich von Hopa liegt die Provinz Artvin, bekannt für ihre herrlichen Hochalmen und die vielen georgischen Kirchen. Der Fluss Coruh ist von wilder Schönheit und ideal für Wassersport jeder Art.  Freizeit und Sport  Naturfreunde, Wanderer, Bergsteiger, Mountainbiker oder Kanuten werden ihrer sportlichen Leidenschaft in dieser abwechslungsreichen Landschaft frönen.  Küche  Der römische Feldherr Lucullus hat in Giresun die Kirsche entdeckt und dafür gesorgt, dass sie in Europa angebaut.  Provinzen und Städte  Die Schwarzmeerprovinzen heißen Amasya, Artvin, Bolu, Corum, Giresun, Gümüshane, Kastamonu, Ordu, Rize, Samsun, Sinop, Tokat, Trabzon, Zonguldak, Bartin ve Karabük.  Klima  

An der türkischen Nordküste herrscht das so genannte pontische Klima vor: Niederschläge fallen das ganze Jahr (Minimum im Sommer, Maximum im Herbst), die Temperaturkurve schwankt wenig.

 
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